Hochdruck? Aber ich fühl mich doch wohl!

So oder ähnlich haben Sie vielleicht geantwortet, als Ihr Arzt bei Ihnen Bluthochdruck (Hypertonie) feststellte.

Ihre Bemerkung ist richtig – und das ist andererseits das Problem beim Hochdruck: Man kann ihn haben, aber zunächst ohne Schmerzen und Beeinträchtigungen. Man fühlt sich aktiv und leistungsfähig, denkt nicht an die Erkrankung – und natürlich auch nicht daran, sich "von Kopf bis Fuß auf Blutdruck einzustellen".

Selbstverständlich nehmen Sie das Medikament, das Ihnen Ihr Arzt verordnet hat – und vergessen den erhöhten Blutdruck vielleicht, indem Sie so leben, als gäbe es keinerlei Gesundheitsprobleme.

Irgendwann überfällt einen dann die Erinnerung – schlechtes Gewissen, Ängste. Aber das muß nicht sein, denn die richtige Einstellung zum Bluthochdruck ist keineswegs schwer. Die regelmäßige Einnahme des Medikamentes ist der erste wichtige Schritt – moderne medizinische Forschung macht ihn möglich. Sie selbst haben es in der Hand! Behalten Sie Ihre Gesundheit im Auge, und richten Sie Ihre Lebensweise so ein, daß sie die ärztlichen Bemühungen und das Medikament unterstützt. Das klingt kompliziert? Ist es aber nicht!

Die folgenden Informationen erheben selbstverständlich keinen Anspruch auf Patentlösungen – sie bieten Ihnen aber wertvolle Anregungen und Tips für den richtigen Umgang mit dem Hochdruck. Daher unsere Empfehlung: Nicht nur überfliegen – sondern in Ruhe lesen, auch öfters! Die einzelnen Kapitel mit ihren Überschriften erleichtern Ihnen das Auffinden spezieller Themen. Das kann allerdings nur funktionieren, wenn Sie die Informationen aufbewahren und immer 'mal wieder zu Rate ziehen.

Wir sind zuversichtlich, daß Sie jetzt gute Chancen haben, bald zurecht festzustellen: "Ich fühl mich wohl – der Blutdruck stimmt."

Warum ist Bluthochdruck gefährlich?

Durch zu hohen Blutdruck werden auf die Dauer das Herz und alle Gefäße im Körper überlastet.

Die Gefäße verengen sich und werden starr und unelastisch, daß es für das Herz immer schwerer wird, das Blut dorthin zu pumpen, wo es gebraucht wird. Das kann schließlich zur Folge haben, daß insbesondere die empfindlichen Organe unterversorgt bleiben.

Das Herz selbst, die Nieren und vor allem das Gehirn werden schlecht durchblutet. Langfristig können diese Organe dadurch nicht mehr ihre Aufgabe versehen. Dies kann zu Herzbeschwerden wie Angina pectoris, zum Herzinfarkt, zu einer chronischen Herzschwäche, zu Nierenversagen oder auch zum Schlaganfall führen.

Der unbehandelte Bluthochdruck gehört aufgrund dieser vielen unterschiedlichen Schädigungen zu den häufigsten Todesursachen.

Wann ist der Blutdruck noch normal, wann schon erhöht?

Es gibt zahlreiche Einflüsse, die die Höhe des Blutdrucks im Tagesverlauf mal nach oben, mal nach unten verändern.

Sowohl körperliche und geistige Anstrengungen wie auch "Freud' und Leid" führen zu unterschiedlich großen Blutdruckschwankungen. Selbst nachts besteht nicht immer derselbe Blutdruck. Dies ist aber – in bestimmten Grenzen – völlig normal. Der Blutdruck reagiert jeweils auf die einzelnen Situationen und Erfordernisse und paßt sich an.

Von Bluthochdruck spricht man, wenn sich der Blutdruck auf die Dauer auf zu hohe Werte eingependelt hat.

Heute wissen wir, welche Blutdruckwerte auf Dauer nicht überschritten werden dürfen.

Von der Weltgesundheitsorganisation sind drei Blutdruck- bereiche festgelegt worden (Maßeinheit: mmHg):

Der Normalbereich – dafür gilt allgemein:
oberer Wert nicht über 140
unterer Wert nicht über 90.

Von einem "milden" Bluthochdruck spricht man, wenn der obere Wert zwischen 140 und 180 und/oder der untere Wert zwischen 90 und 105 liegt. Bei diesen Werten sollte der Blutdruck überwacht, also – in bestimmten Abständen gemessen werden. Sollten sich diese Werte nach mehrmaligen Messungen bestätigen, muß der Bluthochdruck behandelt werden.

Bei Blutdruckwerten von mehr als 180 für den oberen Wert und/oder mehr als 105 für den unteren Wert spricht man von einem "mittelschweren" bis "schweren" Bluthochdruck. Dagegen muß etwas getan werden!

Was bedeuten der obere und der untere Wert?

Das Schlagen des Herzens ist nichts anderes als eine Pumpbewegung, mit der der Herzmuskel – immer schubweise – Blut in die Gefäße des Kreislaufs pumpt.

Beim Zusammenziehen des Herzmuskels wird Blut aus den Herzkammern in die Blutgefäße gedrückt – dabei erreicht der Blutdruck seinen oberen Wert.

Beim Erschlaffen des Herzmuskels fließt das Blut mit weniger Druck in den Gefäßen weiter und füllen sich die Herzkammern wieder mit Blut – dabei fällt der Blutdruck auf seinen unteren Wert. Beide Werte sind für die Beurteilung wichtig.

Wie kann es zu dauernder Erhöhung des Blutdrucks kommen?

Der Bluthochdruck ist eine Krankheit, deren Entstehungsursachen auch heute noch weitgehend ungeklärt sind. Es gibt im Organismus ein System, das den Blutdruck und die Verteilung des Blutes regelt und kontrolliert. An einer Stelle ist dieser Regelkreis gestört, wodurch schließlich ein Hochdruck entsteht.

Daß die Erbanlage dabei eine Rolle spielt, ist jedoch wissenschaftlich durch Untersuchungen gesichert, d. h. die Hochdruckkrankheit kann vererbt werden.

Sehr viel mehr wissen wir dagegen über äußere Einflüsse, welche die Entwicklung des Bluthochdrucks auslösen oder verstärken können.

Dazu gehören in erster Linie all die Faktoren, die im ersten Teil dieser Information ausführlich beschrieben werden. Darüber hinaus können Übergewicht und hoher Salzverbrauch eine große Rolle spielen.

Was gehört zur Bluthochdruckbehandlung?

Die Hochdruckkrankheit kann erfolgreich nur in Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient behandelt werden. Ein wichtiger Schritt zum Erfolg ist die Verarbeitung all der Anregungen, die wir im ersten Teil dieser Information gegeben haben und die Realisierung der Konsequenzen, die sich aus diesen Anregungen ergeben.

Darüber hinaus gehören zu Ihren wichtigsten Aufgaben:

  • regelmäßige ärztliche Blutdruckkontrolle
  • regelmäßige Einnahme der verordneten Medikamente
  • vernünftige Ernährung/Beseitigung eines Übergewichtes
  • regelmäßige körperliche Aktivität
  • das Rauchen einstellen
  • den Kochsalzverbrauch einschränken
  • den Alkoholkonsum einschränken
  • Stressfaktoren abbauen

Warum soll man den Blutdruck immer wieder kontrollieren lassen?

Anders als bei anderen Krankheiten spürt man den erhöhten Blutdruck selber meist nicht. Man fühlt sich häufig nicht krank.

Wie der Blutdruck sich über längere Zeit verhält, worauf er positiv oder negativ reagiert, daraus können wichtige Rückschlüsse für die weitere Behandlung gezogen werden.

Der Blutdruck ändert sich je nach Alter, Lebensumständen, körperlichen und seelischen Belastungen.

Deshalb muß in gewissen Abständen immer wieder der Blutdruck gemessen werden, und nur so ist es dem Arzt möglich, Ihre Behandlung zu überwachen und optimal an die Gegebenheiten anzupassen.

Möglicherweise hat Ihr Arzt Ihnen ein Gerät verschrieben, damit Sie Ihren Blutdruck täglich selbst messen. Wichtig ist, daß Sie die Anweisungen genau befolgen, d.h. vor allem die Meßzeiten einhalten und die Meßwerte genau in das entsprechende Formular eintragen. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Werte oft sehr unterschiedlich sind; das ist nahezu die Regel.

Wenn man regelmäßig Tabletten einnehmen soll...

Jeder, der regelmäßig Tabletten einnehmen soll, ist im Laufe der Zeit einmal in Versuchung, auszuprobieren, ob er nicht auch ohne sie auskommt. Das ist verständlich und normal.

Für viele ist es lästig, täglich "dran zu denken", manche glauben auch, daß sich ihre Krankheit schon gebessert haben könnte, so daß sie vielleicht die Tabletten gar nicht mehr wirklich brauchen.

Grundsätzlich ist es aber so, daß Bluthochdruck eine Dauerbehandlung erfordert. Nach einer längeren Hochdruckphase lernt es der Körper nämlich offenbar in der Regel nicht mehr, den Blutdruck wieder selbst auf normale Werte einzustellen. Versuchen Sie, sich gegen Vergeßlichkeit abzusichern, indem Sie die Einnahme mit etwas verbinden, das Sie ohnehin regelmäßig tun. Wenn Sie trotz allem einmal die Tablette vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Tablette, sobald es Ihnen einfällt. – aber nicht mehr am nächsten Tag, denn die vom Arzt angegebene Tagesmenge darf nicht überschritten werden. Es ist schon sehr viel erreicht, wenn Sie den Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen und sich bei der Einnahme von Medikamenten an die ärztliche Verordnung halten. Darüber hinaus spielen aber Ernährung und Lebensweise eine große Rolle.

Sie sollten sich salzarm ernähren, darauf achten, daß Sie Ihr Normalgewicht halten, und Sie sollten Genußgifte wie Koffein und Alkohol nur in Maßen zu sich nehmen. Das Rauchen sollten Sie allerdings ganz aufgeben.

Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Auf jeden Fall sollten Sie versuchen, kochsalzarm zu essen. Salzreiche Kost läßt häufig den Blutdruck ansteigen.

Die meisten Menschen haben sich eine salzreiche Nahrung angewöhnt und meinen, daß wenig gesalzene Speisen fade schmecken. Das ist reine Gewohnheitssache. Wenn Sie weniger Salz zu sich nehmen, werden Sie nach einigen Wochen merken, daß das Salz Ihnen gar nicht abgeht. Sie werden mehr den Eigengeschmack der Speisen spüren und Ihr früheres Essen versalzen finden. Wenn Sie gerne pikant essen, gibt es auch die Möglichkeit, pflanzliche Gewürze zu verwenden.

Die meisten Nahrungsmittel enthalten ohnehin genügend Salz, deshalb sollte man nicht mit Salz würzen und nicht zusalzen – verbannen Sie den Salzstreuer vom Tisch. Für ernährungs- bewußtes Salzen bei Tisch und in der Küche gibt es heute auch Kochsalzersatz. Besonders salzhaltig sind z. B. geräucherte oder marinierte Fische, Fertigsuppen, Brühwürfel, Fleisch- extrakt, Fleisch- und Käsesorten (z. B. Schmelzkäse), eingelegte Gurken und Senf.

Mit diesen Lebensmitteln sollten Sie sparsam umgehen.

Ein anderer wichtiger Punkt im Zusammenhang mit dem Blutdruck ist das Körpergewicht. Ein vertretbares Gewicht ist nicht nur eine Frage des guten Aussehens, für Hochdruck- patienten hat es eine ganz entscheidende Bedeutung: Übergewicht erhöht den Blutdruck zusätzlich, Übergewicht verlangt eine ständig erhöhte Leistung des Herzens und begünstigt auch die Entstehung anderer Krankheiten.

Dagegen besteht bei vielen Hochdruckkranken die Chance, daß allein durch eine Gewichtsnormalisierung der Blutdruck gesenkt oder sogar normalisiert wird.

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, es gibt zahlreiche Informationen zu Gewichtsnormalisierung bei Bluthochdruck, über den Salz- und Fettgehalt einzelner Nahrungsmittel und auch über die Verwendung von Kräutern. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt das für Sie Richtige empfehlen.

Und was man sonst noch tun kann...

Das Wichtigste ist, daß Sie sich bei allem, was Sie für sich tun, wohlfühlen, daß Sie sich nicht zu etwas zwingen, sondern herausfinden, was Ihnen Spaß macht. Dies gilt auch für die Bewegung. Sie haben sicher schon einmal gehört, daß Bewegung bei Hochdruck gut ist. Dabei kommt es allerdings darauf an, daß dies ohne Leistungsdruck und Ehrgeiz geschieht.

Nur regelmäßige und gut dosierte Bewegung hat einen Sinn; wenn Sie sich kurzfristig verausgaben, tun Sie sich nichts Gutes. Überlegen Sie einmal, welche Art von Bewegung Ihnen Vergnügen bereitet. Vielleicht fahren Sie gerne Rad, haben Spaß an ausgedehnten Spaziergängen oder schwimmen gerne. Auch Skilanglauf, Gymnastik oder Tanzen sind Bewegungen, die bei Hochdruck nützlich sind.

Patienten fragen häufig, ob sie bei Hochdruck Bergtouren machen können, ob ihnen Fliegen schadet oder ob sie in die Sauna gehen dürfen.

Hochdruck ist kein Grund, auf die Sauna zu verzichten, wenn der Blutdruck gut eingestellt ist. Dasselbe gilt beim Fliegen. Allerdings sollten Sie bei Bergtouren etwas vorsichtig sein. Zu große Anstrengungen sollten Sie lieber vermeiden und außerdem darauf achten, Höhenunterschiede nur langsam zu überwinden.

Fazit:

Sie haben jetzt erfahren, daß Sie mit einer Umstellung Ihrer Lebensweise viel gegen Ihren Bluthochdruck tun können. Wollen Sie aber nicht alles auf einmal! Suchen Sie sich von den Vorschlägen zur Veränderung der Lebensweise einen oder zwei heraus. Vorzugsweise Veränderungen, die Sie am wenigsten einschränken. Viele Dinge ergeben sich auch automatisch.

Beispiel: Wenn Sie Ihr Gewicht normalisiert haben, werden Ihnen körperliche Aktivitäten auch wieder viel mehr Spaß machen und umgekehrt: Körperliche Aktivitäten helfen Ihnen wiederum, Ihr Gewicht zu normalisieren

Insgesamt gibt es also bei der Behandlung von Bluthochdruck eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die zumindest nach einiger Zeit unter ärztlicher Kontrolle ohne Schwierigkeiten eingehalten werden können.

Die Erfolge einer konsequenten Hochdruckbehandlung können sich sehen lassen:

Die Gefahren der Hochdruckfolgen werden deutlich vermindert, die Lebenserwartung steigt. Sie gewinnen nicht nur Jahre, sondern mehr lebenswerte Jahre!




Bluthochdruck: Das können Sie selbst tun!

Dr. med. Katharina Larisch

Was ist Bluthochdruck?

20 Prozent der Bevölkerung der Industriestaaten leiden an einem erhöhten Blutdruck (Hypertonie). Von einem erhöhten Blutdruck spricht der Arzt, wenn er bei mehreren Blutdruckmessungen Werte über 140/90 mm Hg gemessen hat.  Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für die Gefäßverengung (Arteriosklerose). Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenstörungen sind weitere Folgen eines schlecht eingestellten Bluthochdrucks. Neben der medikamentösen Therapie, die von Ihrem Arzt überwacht wird, können aber auch Sie selbst Ihre Blutdruckerkrankung beeinflussen.


Was können Sie selbst tun?

Stress:
Lernen Sie Entspannungstechniken. Sowohl die Volkshochschule als auch manche Krankenkassen bieten entsprechende Kurse an. Natürlich können Sie Ihren Alltag nicht vollkommen ändern, aber atmen sie immer erst tief durch, bevor Sie sich aufregen und zählen Sie bis zehn. Manchmal nehmen Sie Ihrem Ärger dadurch an Heftigkeit.

Salz:
Lange haben Wissenschaftler den Wert einer salzarmen Diät diskutiert. Die heutige Empfehlung lautet, nicht mehr als fünf Gramm Salz am Tag zu essen. Diese Diät führt nicht nur zu einer Blutdrucksenkung um fünf Millimeter Quecksilber (mm Hg). Auch das Ansprechen des Körpers auf eine medikamentöse Therapie wird verbessert. Dadurch können Medikamente bereits in einer niedrigeren Dosierung wirksam werden. Bedenken Sie dabei: Je niedriger die Medikamentendosis, desto geringer die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen. 

Sport:
Treiben Sie regelmäßig Ausdauersport. Regelmäßig bedeutet jede Woche an drei bis fünf Tagen 20 bis 60 Minuten. Der Blutdruck kann dadurch auf Dauer um zehn bis 15 mm Hg gesenkt werden. Finden Sie für sich die Sportart, die Ihnen am meisten Spaß macht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie weit Sie sich belasten dürfen. Vielleicht wird Ihr Arzt ein Belastungs-EKG durchführen, um Ihr Blutdruckverhalten unter Belastung zu testen. Sie selbst sollten Ihren Blutdruck auch gelegentlich beim Sport messen. 

Gewichtsreduktion:
Wenn Sie übergewichtig sind, versuchen Sie abzunehmen. Bei einem übergewichtigen Menschen muss das Herz viel mehr Arbeit leisten, um das Blut durch den Körper zu pumpen. Diese Mehrarbeit führt zu einer Erhöhung des Blutdrucks. Nehmen Sie ab, um Ihr Herz zu entlasten. Die Gewichtsabnahme führt zu einer Senkung des Blutdrucks.

Arteriosklerose:
Bluthochdruck begünstigt die Entstehung der Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Weitere begünstigende Faktoren sind Rauchen, Übergewicht und hohe Cholesterinwerte. Wenn Sie hohen Blutdruck haben, vermeiden Sie die anderen Risikofaktoren. Mit jedem weiteren begünstigenden Faktor steigt die Gefahr der Arteriosklerose-Entstehung enorm. Wenn Sie rauchen, hören Sie besser damit auf. Lassen Sie bei Ihrem Arzt Ihre Blutfettwerte bestimmen. Sollten Ihre Cholesterinwerte zu hoch sein, achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig Fett.

Medikamente:
Wenn Sie Medikamente nehmen müssen, tun Sie es regelmäßig. Einige Medikamente können den Blutdruck erhöhen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie über seine Verordnung hinaus Medikamente nehmen. 

Diese allgemeinen Empfehlungen können bei einem leichten Bluthochdruck bereits ausreichend sein. Aber auch wenn Sie Medikamente gegen hohen Blutdruck nehmen müssen, sollten Sie diese Ratschläge beachten. 


Dr. med. Katharina Larisch ist Ärztin und lebt in München.


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Wie hoch ist Ihr Herzinfarktrisiko?


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